Das Flipped Classroom-Konzept und Erklärvideos bei YouTube haben in den letzten Monaten eine erhöhte mediale Aufmerksamkeit erhalten. Diese Beiträge möchte ich mit einigen Gedanken und Fragen, die ich mich das vergangene Schuljahr beschäftigten, ergänzen. Das Unterrichtskonzept und die YouTube-Videos bzw. Erklärvideos werden hier differenziert betrachtet.

A.) Das Unterrichtskonzept Flipped Classroom

Weil ich Sebastian Schmidt nicht nur aus dem Web kenne, habe ich seine Erklärung ausgewählt, um eine inhaltliches Verständnis zu schaffen, auf das ich mich im Anschluss beziehen möchte. Dieses Konzept besagt, dass der klassische Unterricht umgedreht bzw. geflipped wird, indem der Lehrende ein Lernvideo mit dem minimalen Lernziel der Unterrichtsstunde erstellt, das von den Schüler_innen Zuhause als Vor- oder Nachbereitung angesehen wird. Beim Anschauen kann eine Aktivierung durch ein zusätzliches Quiz erfolgen. Folgende Vorteile werden dabei in seinem Erklärvideo benannt:

Lernende

  • können selbst entscheiden, wann sie es anschauen möchten
  • können selbst entscheiden, wo sie es anschauen möchten
  • können selbst entscheiden, wie häufig sie es anschauen möchten
  • können selbst entscheiden, in welchem Tempo (Pause-Taste oder Zurückspulen) sie es anschauen möchten
  • lernen Selbstverantwortung für ihr Lernen zu übernehmen

Lehrende können dadurch

  • den Unterricht schülerzentriert öffnen
  • mehr Zeit in Einzelgespräche investieren
  • Entlastung erfahren (auch beim Lehrer-Schüler- und Lehrer-Eltern-Verhältnis)

Zu unterscheiden sind hierbei der InClass-Flip, der Half-Flip und der gängige bereits beschriebene Flipped Classroom. Beim InClass-Flip sieht man sich, wenn Unterstützung nötig sein sollte, ein Video im Unterricht an. Beim Half-Flip wird über das Video die schriftliche Ergebnissicherung nach Hause verlegt. Wenn der Unterricht komplett mit diesem Konzept durchgeführt wird, entsteht ein transparentes digitales Klassenzimmer mit allen jederzeit verfügbaren Inhalten. Der Lehrer und das Lehrer-Schüler- bzw. Lehrer-Eltern-Verhältnis sollen dadurch entlastet werden. Sebastian Schmidt spricht von einem innovativen Konzept, das den Unterricht effizienter und kommunikativer macht und schließt mit dem Tipp ab, einfach auszuprobieren und den Unterricht damit zu gestalten. Es gibt eine wachsende deutschsprachige und hier aufgelistete Flipped Classroom-Community, die sich nicht nur auf sozialen Netzwerken, sondern auch auf Veranstaltungen über den Einsatz in allen Fächern austauscht.

Grundsätzlich tendiere ich nicht zur Bezeichnung Lernvideo, weil es nicht meinem heutigen Verständnis von Lernen entspricht. Nach Lisa Rosas Blogbeitrag würde man diese Auffassung von Lernen, Stoff aufzunehmen, zu behalten und anzuwenden, dem 19. Jahrhundert zuordnen. Den Begriff Input, der mir ebenfalls im Flipped Classroom-Kontext häufiger begegnet ist, schätze ich ebenfalls als keine zeitgemäße Vorstellung von Lernen ein, weil er sich mit dem Bild des Nürnberger Trichters deckt. Erklärvideo trifft es meiner Meinung nach am ehesten. Ich habe letztes Schuljahr Sebastians Rat befolgt, Erklärvideos erstellt und im Unterricht eingesetzt. Deshalb kann ich die von ihm benannten Vorteile bestätigen, bis auf die Entlastung durch den Fundus an Erklärvideos oder beim Verhältnis zu den Schüler_innen oder Eltern. Sicher nimmt der Aufwand mit einkehrender Routine enorm ab, was ich leider mit dem Abbruch meines Flipped Classroom-Projekts nach bereits zwei Videos nicht beurteilen kann. Der Abbruch erfolgte, weil ich mir drei Fragen in folgender Reihenfolge stellte:

  1. Lohnt sich der Aufwand?
  2. Was erreiche ich mit Flipped Classroom im Vergleich zur bisherigen Vorgehensweise?
  3. Welches Lernen möchte ich mit meinem Unterricht erreichen?
Lohnt sich der Aufwand?

Mit vollem Deputat, in einigen Projekten in und außerhalb von Schule involviert, ehrenamtlich an vielen Stellen aktiv und mit vier Kindern war der Aufwand, kontinuierlich Erklärvideos zu erstellen, für mich nicht leistbar. Trotzdem spielte ich das ganze Schuljahr über gedanklich in allen Fächern durch, was ich am besten wie verfilmt hätte und verglich es mit dem stattgefunden Unterricht. Den Fokus richtetet ich auf didaktische Fragen. Das Ergebnis war, dass mir das Flipped Classroom-Konzept nur in einem Fall (fach-)didaktisch und pädagogisch sinnvoll begründet schien: Bei der Auslagerung von Informationen, die zwangsläufig vorgegeben werden müssen. Dieser Fall trifft umso seltener ein, je mehr man sich vom rezeptiven Lernen verabschiedet. Deshalb verstehe ich das Konzept weder als innovativ noch als jeden Tag anwendbar. Ich musste mir in einer Zeit vor dem Internet, wie wir es kennen, als Schüler Zuhause Texte durchlesen und Aufgaben bewältigen, die anschließend im Unterricht gemeinsam weiter bearbeitet, vertieft oder kontrovers diskutiert wurden. Auch hier konnte ich im gleichen schulischen Rahmen entscheiden, wann, wo, wie häufig und in welchem Tempo ich das erledigen möchte. Das Erklärvideo unterscheidet sich dadurch, dass es sich in einem den Lernenden vertrauten sozialen Netzwerk befindet und Kommunikation und Kollaboration zeitgemäßer ablaufen könnten. Dieses Potenzial liegt meiner Einschätzung nach noch brach. Ich befürworte aber grundsätzlich die schon ältere Idee, Räume in der Schule zu schaffen, in denen mehr Fragen, Probleme oder persönliche (Einzel-)Gespräche stattfinden können. Das kann auch Flipped Classroom leisten, aber auf welche Kosten?

Was erreiche ich mit Flipped Classroom im Vergleich zur bisherigen Vorgehensweise?

Ich möchte das an einem konkreten Beispiel deutlich machen. Beim Thema Kreisumfang kann man alles, wie in diesem Video, in knapp vier Minuten packen und schafft so Zeit für Übungs- und Vertiefungsaufgaben in der Präsenzphase (So wird bei diesem Konzept die Zeit in der Schule genannt). Im Gegensatz dazu dürfen meine Schüler_innen selbst unterschiedlich große Kreise zeichnen, mit dem Kopfhörer-Kabel (oder Wollfäden, die ich mitbringe) jeweils den Umfang und Durchmesser messen und nach der Think-Pair-Share-Methode zuerst alleine, dann in ihrer Gruppe und später an der Tafel mit der Klasse ihre gemachten Beobachtungen, erkannten Zusammenhänge und berechneten Ergebnisse diskutieren. Dabei erfahren sie selbst das Verhältnis zwischen Durchmesser und Umfang von Kreisen und stellen die allgemeine Formel für die Berechnung des Umfangs auf. Dieses Vorgehen kostet eine gute halbe Stunde. Die von Schüler_innen gewonnene Erkenntnisse sind aber aus Erfahrung nachhaltiger. Unabhängig davon finde ich immer wieder die Diskussionen bzw. die Fehleranalysen, weshalb manche Ergebnisse stärker von der 3,14 abweichen, für kritisches und naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten unabdingbar. Mit dem im Erklärvideo gewählten Zahlen findet das nicht statt.
training-1848689_1920.jpgWenn Schüler_innen krank waren oder Lerngegenstände wiederholen möchten, leisten ihnen Erklärvideos gute Dienste, im bestehenden Schulsystem. Das geschieht aber in der Regel aus Zeitgründen ohne Einbettung in den Unterricht. Für diesen Fall würde eine Sammlung mit Videos bei YouTube ausreichen. Deshalb kommen an dieser Stelle in der Praxis auch Angebote wie TheSimpleClub oder MrWissen2go ins Spiel. Dazu aber später mehr. Wenn ich Klassen auf die bestehenden schriftlichen Prüfungsformate in Mathematik, die ich auch nicht in absehbarer Zeit verändert sehe, gut vorbereiten möchte, kann ich es nachvollziehen, dass sich Kolleg_innen gerade in den höheren Klassen für dieses Konzept durchgehend entscheiden, um ihren Unterricht effizienter darauf ausrichten zu können. In Fächern wie Geschichte oder Chemie, die ich auch unterrichte, fehlt mir dieses Verständnis. Mehr Zeit für den Unterricht zur Verfügung zu haben bedeutet übrigens auch nicht, dass diese automatisch anders oder (wie als Vorteil oben benannt) schülerzentrierter als zuvor genutzt wird. Ich erhielt beim EduCamp in Bad Wildbad von einem viel gebuchten und wohl bekannten Flipped Classroom-Duo Einsichten in deren Unterricht, die mich (diplomatisch formuliert) didaktisch nicht sehr überzeugten. Generell erlebe ich das Thema Flipped Classroom sowohl im Netz als auch bei Veranstaltungen mit starkem Fokus auf die Technik. Vielleicht liegt das daran, dass es Spaß macht, ein eigenes Video zu erstellen, das sichtbar ist bzw. greifbar scheint. Ich habe mir mal sagen lassen, dass viele Lehrer_innen aus psychologischen Gründen neben der Schule häufig einer praktischen Arbeit bzw. Hobby nachgehen, weil ihnen in ihrem Beruf das sichtbare Produkt am Ende fehlt. Das könnte zumindest eine Theorie sein, weshalb ich von der Präsenzphase, die für mich in diesem Konzept das wichtigste Element darstellt, im Vergleich zu den Videos bisher wenig bis gar nichts erfahre. Hier hoffe ich zukünftig auf mehr Anregungen zu stoßen. Ich kann mir weiterhin gut vorstellen, Flipped Classroom im Rahmen von zeitgemäßer Bildung punktuell und gezielt einzusetzen. Als durchgängiges Unterrichtskonzept kommt es für mich aus den oben aufgeführten Gründen aber nicht in Frage.

Welches Lernen möchte ich mit meinem Unterricht erreichen?

4K_ModellSeitdem ich auf das 4K-Modell des Lernens gestoßen bin, versuche ich fachunabhängig mit allen mir zur Verfügung gestellten und selbst einbringenden Ressourcen Lernprozesse mit zeitgemäßer Kommunikation, Kollaboration, kritischem Denken und Kreativität zu ermöglichen und zu verankern. Mich beschäftigt dabei auch die Frage, wie man mehr Partizipation im bestehenden Unterricht und System erreichen kann. Das gelingt mir manchmal über eine freie Wahl von Themen, Arbeits- und Präsentationsformen oder dem Einbeziehen der Lebenswelt junger Menschen. Das Flipped Classroom-Konzept sehe ich in diesem Zusammenhang noch in keiner bedeutenden Rolle. Vielleicht wird sich das irgendwann durch eine Entwicklung der bereits erwähnten Potenziale ändern.

B.) YouTube macht Schule

film-589491_1920Wenn man auf den YouTube-Kanal von MrWissen2go geht, erscheint direkt schon das erste Erklärvideo, indem Mirko Drotschmann damit wirbt, alles verständlicher als mancher Lehrer zu erklären. Mit über 500 000 Abonnenten hat er, neben Daniel Jung mit ca. 290 000 Abonnenten und TheSimpleClub mit ca. 85 000 Abonnenten, die Nase vorn. Ich nenne diese drei Erklärvideo-Kanäle, weil sie zumindest in meiner Schule zu den bekanntesten im Kontext mit Schulwissen gehören. Sie vereint auch, dass sie sich bewusst als Gegenspieler zur Schule positionieren, um so einfach Sympathiepunkte zu ernten. Schließlich finden alle Schule doof. Dass man mit Klicks bei YouTube auch Geld verdienen kann, ist schon lange kein Geheimnis mehr; wobei die größeren Beträgen wohl bei den daraus resultierenden zusätzlichen Plattformen, anderen Angeboten jeglicher Art oder Auftritten als Referent bzw. Experte zum Thema Bildung erzielt werden. So wundert es nicht, dass hier eine Marktlücke im deutschsprachigen Raum entdeckt und besetzt wurde. Die Süddeutsche Zeitung fragte hier vor kurzem, ob diese Angebote aber auch gut für die Schüler seien. Christian Spannagel und Karsten Wolf haben das in diesem Artikel, meiner Meinung nach mit überzeugenden Argumenten, bejaht. Ich bin mir nicht sicher, wie viel verletzter Ego dazu beiträgt, dass Erklärvideos noch (gefühlt) überwiegend negativ von Lehrenden bewertet werden. Mich persönlich irritiert es nur, wenn die Macher als Bildungsexperten oder Bildungsrevolutionäre bezeichnet werden oder sich sogar selbst als solche bezeichnen. Dafür sind sie mir in der Regel zu monothematisch aufgestellt. Und als Vordenker kann ich sie nicht sehen, weil sie Salman Khans Idee kopiert haben.

Manche Clips lassen sich aus Lehrerperspektive gut in den Unterricht integrieren, manche weniger. YouTube ist ein soziales Netzwerk, in dem sich junge Menschen täglich bewegen, was umso mehr dafür spricht, es in den Unterricht miteinzubeziehen. Fehler und falsche Inhalte sehe ich als Herausforderung und kein Problem. Angebote zu filtern und auf Qualität zu prüfen gehört zu den Kompetenzen, die heute schon dringend notwendig sind. Auch die Transparenz der technischen und wirtschaftlichen Mechanismen dahinter finde ich nicht weniger wichtig. Mittendrin in diesem YouTube-Szenario stößt man auf Lehrer_innen, die nun in Konkurrenz zu MrWissen2go & Co auftreten und die Welt auch außerhalb der Schulzeit erklären möchten. Ob das sein muss, bleibt jedem selbst überlassen. Hoffentlich ist allen dabei bewusst, dass sie auch im Netz ihrer Vorbildfunktion nachkommen sollten. Das kann spätestens dann schwierig werden, wenn sie der Verlockung von Fame und Reichweite als Maxime verfallen.

Bildschirmfoto 2017-05-21 um 15.19.53Wir teilen unsere Gedanken, Ideen, Projekte und Probleme im Netz, um Mitmenschen daran teilhaben zu lassen, uns auszutauschen oder mit unterschiedlichen Perspektiven kollaborativ an Lösungen zu arbeiten. Strukturelle Hürden werden überwunden, neue Kontakte geknüpft, Synergieeffekte entstehen und zuvor nicht denkbare Möglichkeiten eröffnet. Dieses konstruktive Potential der offenen Netzkultur sollte auch in jeder Stadt einen zeitlichen und örtlichen Rahmen finden, weil sich die durch die Digitalisierung entstehenden Herausforderungen nicht auf das Web beschränken. Letzte Woche traf ich mich mit Benedikt, Philip und Olav, um für den Bildungsbereich im Freiburger Raum gemeinsam ein Konzept zu entwickeln. Das folgende Ergebnis ist nicht in Stein gemeißelt und bildet ein flexibles Anfangsgerüst, das sich den Entwicklungen des Projekts immer wieder anpassen wird.

Zeitfenster_BNF_01

Am 26. September startet um 19.30Uhr im Grünhof das erste zweistündige Meetup, zu dem Lehrende und Lernende aus allen Bildungsbereichen (formale, non-formale, politische, kulturelle oder sonstige Bildung) eingeladen sind, sich in einem und lockeren Format über zeitgemäße Bildung im digitalen Wandel auszutauschen. Das bisherige Know-how spielt dabei keine Rolle, sondern das Interesse. Im ersten Zeitfenster sollen vorerst zwei greifbare Best-Practice-Beispiele vorgestellt und diskutiert werden. Die Open Space-Methode im Anschluss bietet Raum und Zeit, um an selbst gewählten Themen in den gewünschten Formaten weiter zu arbeiten. Das kann von einer gemeinsamen Entwicklung konkreter Projektideen bis zu kontroversen Debatten über allgemeine Fragestellungen alles sein.

Zeitfenster_BNF_02Ein denkbares Szenario wäre auch, dass sich das Meetup zu einem Barcamp mit jeweils zwei Sessions entwickelt. Grundsätzlich wird alles begrüßt, was Raum für eigene Themen, Fragen und Austausch zulässt.

Um die notwendige Kontinuität zu gewährleisten, planen wir alle zwei Monate am jeweils dritten Dienstag (gleiche Zeit, gleicher Ort) ein Meetup Offenes Bildungsnetzwerk Freiburg durchzuführen. Der 21. November und der 16. Januar im nächsten Jahr sind auch schon reserviert. Hier findet ihr den Facebook-Link, über den ihr euer Interesse bekunden, eine Zusage machen oder die Veranstaltung sehr gerne bewerben könnt. Wir laden euch herzlich dazu ein, eine offene Bildungskultur in Freiburg mitzugestalten und euch am 26.09.17 oder den anderen Terminen im Grünhof kennenzulernen.

(Fragen, Ideen und Anregungen bitte an mihajlovic.freiburg@gmail.com senden.)

DSC03156Letztes Wochenende fand das EduCamp in der Landesakademie Bad Wildbad statt, zu dem knapp 200 Menschen aus allen Teilen der Republik (und Lichtenstein) angereist waren, um sich über Lehr- und Lernformen auszutauschen, die den digitalen Wandel nicht nur berücksichtigen, sondern dessen Potentiale auch nutzen. Dabei waren das offene Barcamp-Format, das Angebot und die Zusammensetzung in vielerlei Hinsicht besonders. Hier findet man noch die Workshops vom Freitag und die Sessionpläne und die Etherpad-Protokolle vom Samstag und Sonntag. Eine lockere, fast familiäre Stimmung und die bunte Mischung an Bildungsinteressierten prägten das 18. EduCamp. DSC02939In der Session zum 4K-Modell des Lernens diskutierten z.B. Schüler*innen, Lehrende, Leute aus Unternehmen, der non-formalen Bildung und dem Kultusministerium miteinander über neue Bildungskonzepte. Durch die Betrachtung der Herausforderungen aus allen Perspektiven erreichte nicht nur diese Debatte ein derart hohes Maß an Qualität, das man sich häufiger wünscht. Wir brauchen noch mehr Raum bzw. Möglichkeiten für Diskussionen auf Augenhöhe aller am (Schul)leben Beteiligten. Damit das zukünftig besser gelingen kann, rief ich dazu auf, sich in diese Liste einzutragen, um das EduCamp auch als Startschuss für regionales Netzwerken zu nutzen. Bernd Schinko und sein Team signalisierten nach dem erfolgreichen Auftakt, dass dabei die Landesakademie in Bad Wildbad auch weiterhin eine Rolle spielen wird.

Bildungsinteressierte Netzwerken in Baden-Württemberg
Man benötigt möglichst viele Verbündete, um die kritische Masse an Menschen zu erreichen, die notwendig ist, zeitgemäße Bildung auch an allen (Hoch)Schulen ankommen zu lassen. Die folgende Liste, die ich immer wieder aktualisieren werde, soll diese Suche und das Netzwerken erleichtern. Twitter hat sich in den letzten Jahren als DAS soziale Netzwerk für Bildungsinteressierte entwickelt. (Unter dem Hashtag #ecbw17 kann man alle Tweets zum EduCamp in Bad Wildbad in Ruhe nachlesen. Alle Tweets der letzten Woche hat Christiane freundlicherweise hier zusammengetragen.) Deshalb habe ich bestehende Accounts mit den Namen auf der Liste verlinkt. Außerdem schlage ich vor, zukünftig in sozialen Netzwerken unter #NetzBaWü Idee, Fragen, Projekte, Veranstaltungen oder sonstige Informationen bezüglich zeitgemäßer Lehr- und Lernformen mit regionalem Bezug übersichtlicher zu bündeln und auszutauschen. (Unser Nachbarbundesland macht das bereits seit einiger Zeit unter #BayernEdu.) Bildung sollte nicht mehr auf den Ort Schule und dessen zeitliche Vorgaben reduziert werden. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, an dem wir alle von- und miteinander lernen.DSC03024

Die Liste ist nach Orten alphabetisch sortiert. Am Ende stehen am Netzwerk Interessierte anderer Bundesländern und Teilzeit-Baden-Württemberger*innen.

  • Bad Friedrichshall, Adrian Sauer, Realschullehrer, kontakt@herr-sauer.de
  • Bad Mergentheim, Ulf Neumann, Leiter KMZ Main-Tauber, Lehrer GS, SeminarGS
  • Bad Wildbad, Bernd Schinko, Leiter der Landesakademie Bad Wildbad
  • BadWildbad/Baden.Baden, Oliver Hintzen, Landesakademie Bad Wildbad
  • Bad Wildbad, Ulrike v. Altrock, Landesakademie, Akademiereferentin, Lehrerin GMS, ulrike@von-altrock
  • Bad Wildbad, Astrid Pietschmann, Landesakademie Bad Wildbad
  • Bad Wildbad, Nicolai Köhler, Schüler/Schülersprecher
  • Bad Wildbad, Andreas Erb, Landesakademie Bad Wildbad
  • Baden-Baden/Rastatt, Alexander Fischer, Leiter Medienzentrum Mittelbaden, Realschullehrer
  • Biberach Riß (Schemmerhofen), Tom Mittelbach, Fachlehrer GMS, Multimediaberater
  • Biberach Riß, Sebastian Stoll, Realschullehrer
  • Fellbach, Stefan Sasse, Akademie Fellbach, Gymnasiallehrer Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde,
  • Freiburg, Dejan Mihajlovic, Realschullehrer
  • Freiburg, Philip Stade, Gymnasial-/Gemeinschaftsschullehrer (auf Suche)
  • Freiburg, Niclas Reuter, FSJ/Landeszentrale für politische Bildung
  • Freiburg, Benedikt Sauerborn, Walter-Eucken-Gymnasium
  • Freiburg, Rebecca Davies, Koordinatorin Sprachpraxis, Englisches Seminar, Uni Freiburg, rebecca.davies@anglistik.uni-freiburg.de
  • Freiburg, Mark Engler, Technik KMZ Freiburg, mark.engler@kmz-freiburg.de
  • Freiburg, Peter Bergmann, Realschullehrer an Lessing-Realschule in Freiburg
  • Freiburg, Ernst Schreier, Netzwerkbetreuer, Droste-Hülshoff-Gymnasium Freiburg und Linux-Multi, schreier@dhg-freiburg.de
  • Freiburg, Jonathan Heimburger, Landeszentrale für politische Bildung
  • Freiburg/Breisach, Olav Richter, Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach, openreli.de
  • Gerabronn, Mandy Schütze, 1. Vorsitzende ZUM.de / Gymnasiallehrerin Geo/Ethik
  • Hardthausen am Kocher, Jörg Lohrer, Leitungsteam rpi-virtuell, Religionslehrer
  • Heidenheim, Daniel Mattes, Lehrer am Max-Planck-Gymnasium (Ch, Bio, NwT, Phy)
  • Karlsruhe/Rastatt, Norman Mewes, Lehrer Sek.II (BS) und Fachberater Schulentwicklung
  • Karlsruhe/Rastatt, Jan Hambsch, Lehrer (gewerbl. BS) und Fortbildner
  • Karlsruhe, Saskia Ebel, Walter-Eucken-Schule, saskia.ebel@wes.karlsruhe.de
  • Karlsruhe, Torsten Traub, Realschullehrer (M, EWG)
  • Mannheim, Thomas Bantle, Max-Hachenburg-Schule (kfm. BS), #tabletBS, Netzwerk, Technik, Moodle
  • Mannheim, Thomas Schmidt, Max-Hachenburg-Schule, tabletBS, #greenscreen, #müllertrifftschmidt
  • Mannheim, Marek Müller, Max-Hachenburg-Schule, tabletBS, #greenscreen, #müllertrifftschmidt
  • Mosbach, Tilo Bödigheimer, Konrektor (SBBZ Lernen)
  • Nagold, Heinz Krettek, Netzwerkberater Annemarie-Lindner-Schule, Hausw. Schule mit SGGS Gymnasium, krettek@als-nagold.de
  • Offenburg (Bühl), Bob Blume, Gymnasiallehrer
  • Pforzheim-Enzkreis, Sabine Strauß, Kunsterzieherin, Leitungsteam Medienzentrum
  • Reutlingen, (Mössingen), Matthias Förtsch, Lehrer und Abteilungsleiter Schulentwicklung
  • Schömberg/Calw, Christian Braun, Gymnasial-/Berufsschullehrer
  • Sindelfingen, Ulrich Stoltenburg, Seminarleiter GS
  • Sinsheim, Bastian Höger, Kfm. Schule (BWL, M, DV), bald Multimediaberater
  • Stuttgart/Sindelfingen, Konrad Eisele, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GS)
  • Stuttgart (Keltern-Dietlingen), Daria Burger, Berufsschullehrerin, Multimediaberaterin in Stuttgart
  • Stuttgart/Leinfelden, Burkhart Firgau, Immanuel-Kant-Realschule Leinfelden, Lehrer (Kunst, Technik,Physik), stv. Schulleiter; Landesbildungsserver BW
  • Stuttgart, Thomas Ebinger, Dozent für Konfirmandenarbeit (ptz Stuttgart)
  • Stuttgart, Stephanie Wössner, Lehrerin am Albeck Gymnasium Sulz (Eng, Frz), Medienpäd. Referentin am Landesmedienzentrum BW
  • Stuttgart, Wibke Tiedmann, stellvertretende Referatsleiterin Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart, Elementar- und Primarbereich
  • Stuttgart, Uli Sailer, Referent Landesmedienzentrum BW, LandesNetzWerk Elternarbeit der AJS-BW, Medienakademie BW e.V.
  • Stuttgart, Filiz Tokat, Freie medienpädagogische Referentin, Landesmedienzentrum BW, Filiz.Tokat@web.de
  • Stuttgart, Stefan Voß, Referent für digitale Medien am Landesinstitut für Schulentwicklung (Ref. 33), Gymnasiallehrer (Latein, ev. Rel.), Netzwerkberater
  • Tübingen/Sindelfingen, Christian Wettke, Gymnasial-/Berufsschullehrer
  • Tübingen/Stuttgart, Alexander Mittag, Landesinstitut für Schulentwicklung in S Referat 41 Bildungplanarbeit, Leiter Bildungsplankommission Informatik, Gymnasiallehrer  (Inf, M, Ph)
  • Tübingen/Ravensburg, Sebastian Frey, Medienpädagogischer Berater LMZ/Lehrerfortbildung RP-Tübingen, KMZ Ravensburg
  • Tübingen, Juliane Richter, Leibniz-Institut für Wissensmedien
  • Tuttlingen, Ulrich Günther, Fritz-Erler-Schule BS (M, Inf), u.guenther@fes-tuttlingen.de

Bildschirmfoto 2017-05-03 um 19.47.34

  • Tobias Rodemerk, Gymnasial-/Berufsschullehrer, Abordnung an das LS Referat43, Lehrerfortbildner
  • Oldenburg, Andreas Hofmann, Lehrer und medienpäd. Berater in Niedersachsen, im Herzen Baden-Württemberger
  • Julia Rheinhardt, Lehrerin am Gymnasium (gerade zwischen NDS und BaWü)
  • Andreas Schenkel, Lehrer Ph, M, IT, Hessische Lehrkräfteakademie, Hessischer Bildungsserver
  • Niedersachsen, Saskia Müller, Lehrerin Robert Dannemann Oberschule, Kommunalpolitikerin, saskiamuemue@web.de
  • Kaiserslautern, Birgit Lachner, Gymnasiallehrerin (Ch, M), Workshops und Fortbildungen (GeoGebra, Chemie digtal, Wikis, …)
  • Eutin, Michael Stammeier, Dipl.-Hdl., StR, Wirtschaft, Englisch, Religion, Berufliche Schule des Kreises Ostholstein
  • München, Martin Rist, #HPEdu & Vorstand Bündnis für Bildung, martin.rist@hp.com